Jon Young.

 

Spielerische, sinnerfüllte Anbindung an die wilde Welt da draußen
muss eine grundlegende Zutat für jede Kindheit sein. 
… Wir müssen die Wahl ganz bewusst
für unsere Kinder, unsere Gemeinschaft und für uns selbst treffen. Warum?
Direkte Erfahrung in der Natur ist ursprüngliches Lernen.
Wir Menschen sind zu dem geworden, was wir sind,
weil wir Hunderttausende von Jahren im Freien gelebt haben. ...
Um zu gesunden und voll funktionsfähigen Menschen heranzuwachsen und auch so zu bleiben,
benötigen wir ausreichend Zeit, in der wir mit der Natur interagieren und spielen, in ihr neugierig, wachsam
und lebendig sein können und dabei entdecken, wie wir dort hineinpassen und
wie wir mit unserer biologischen Welt verbunden sind."

Jon Young

 

Naturmentoring vermittelt eine Haltung, Techniken und Fähigkeiten, die es ermöglichen, sich mit der äußeren wie seiner inneren Natur wieder eins zu fühlen. Sowohl in ihren Inhalten als auch in den Lehr- und Lernformen unterscheidet sich Naturmentoring von anderen natur- und umweltpädagogischen Strömungen. Hauptanliegen ist es, den Zugang zur Natur und somit auch zu sich selbst wieder zu öffnen. Ein übergreifendes Ziel ist die Förderung von Achtsamkeit und Sensibilisierung gegenüber dem Leben, einem Verständnis für die komplexen Zusammenhänge in den ökologischen Systemen und das Entwickeln einer Verbundenheit zwischen Mensch und Natur, aber auch zwischen Mensch und Mensch.

Durch ganzheitliche Aktivitäten fördert Naturmentoring sowohl die Eigen- als auch die Fremdwahrnehmung. Es arbeitet ressourcenorientiert, situativ und nicht leistungsorientiert. Primär wollen wir SchülerInnen die Möglichkeit aufzeigen, ihren Lebensraum auf einer körperlich-sinnlichen und emotionalen Ebene erfahren und begreifen zu können.

Naturschule Barnim