Herbert Renz-Polster & Gerald Hüther

 

„Schüler sollten in der Schule vor allem zwei Dinge lernen“, sagt Hüther:
„Wie viel Freude es macht, wenn man sich Wissen erschließt,
und dass es nichts Schöneres gibt, als sich Wissen von anderen Menschen zu erschließen,
mit denen ich in eine Begegnung komme.“

 

  • Bereitstellung von Orientierungsmethoden und -material: z.B. Schaubilder und Übersichten, so dass jedes Kind die Gesamtheit der Fächer und Angebote kennt und weiss, wo es sich gerade befindet und wo es demnächst hin möchte
  • Integration der Kulturtechniken (z.B. deutsche Sprache, Schreiben lernen) in das projektorientierte Lernen/Morgenkreis/Versammlungen/Wildnistage usw. (was ein zusätzliches Kursangebot, z.B. Rechtschreibung, nicht ausschließt)
  • respektvolle und vielfältige Beziehungen in einer gewaltfrei gestalteten Schulgemeinschaft, so dass die Kinder Rollenmodelle und Handlungsspielräume erfahren, wie sie Bedürfnisse wahrnehmen und äußern können, Konflikte austragen können und in und an Gemeinschaft wachsen
  • Bereitstellung einer Vielfalt von Lernformen und der Möglichkeit der Selbstorganisation, so dass ein individuell-natürlicher Entwicklungs- und Lernprozess erfolgen kann
  • Angst- und Druckfreiheit durch Verzicht auf Noten und Beurteilungen mit der Suche nach Fehlern
  • Anleitung, Begleitung und Coaching des selbstregulierendem Lernen der SchülerInnen durch die Lehrkräfte
  • eine Dokumentation über die Entwicklung und den Werdegang der SchülerInnen

 

 

Naturschule Barnim