Langzeitateliers

Am Vormittag finden die Langzeitateliers statt.
In dieser flexiblen aber dennoch unterstützenden Tagesstruktur können die Kinder selbst entscheiden, auf welche Weise und mit wem sie lernen – ausschlaggebend ist dabei ihr persönliches Interesse bzw. ihre Begeisterung für einen Lerngegenstand.
Begleitet werden die SchülerInnen in diesem Prozess von ihren Fach- und Vertrauenslehrer*innen, die beratend und unterstützend zur Seite stehen.
Für die Arbeit in den Langzeitateliers stehen vorbereitete Räume (Werkstatträume bzw. Bibliothek) mit den dafür notwendigen Materialien (Fachbücher, Lehrbücher, Computer, Lernkarten, Spiele, Lehrmaterial nach Maria Montessori) zur Verfügung. Gemeinsam mit dem/der Vertrauenslehrer*in bzw. mit seiner Lerngruppe reflektiert jedes Kind seine Arbeit regelmäßig.

Es gibt innerhalb des Langzeitateliers in der Grundschule eine Besonderheit: Die Tägliche Übung“. Sie beinhaltet kleine Spiele, Rätsel, Geschichten oder Aufgaben zu den verschiedenen Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) sowie zu aktuellen Themen und Interessensgebieten der Lerngruppe. Diese wird durch eine Geschichte, Demonstration o.ä. eingeleitet (Inspiration).
Die Teilnahme ist auch hier kein „Muss“, sondern ein Impuls für den Tag – vielleicht entsteht eine Fragestellung, ein Thema, eine Lernlücke, eine wunderbare neue Idee, ein Kunstprojekt oder Ähnliches aus den spielerischen Zugängen. Diese Übung ist zudem eine gute Möglichkeit um die Selbstreflexion der Kinder anzuregen bzw. mit anderen Schüler*innen und den Bezugslehrer*innen ins Gespräch zu kommen.

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